Du möchtest dein Nachbarland mal aus nächster Nähe kennen lernen und nicht nur für zwei Wochen Urlaub dorthin fahren? Wie wäre es mit einem Praktikum? Dieser Artikel wird dir nützliche Tipps für dein Praktikum in Deutschland geben.

Tu as envie de découvrir d’un peu plus près le pays voisin, et pas seulement pendant deux semaines de vacances ?  Et si tu y faisais un stage? Voici quelques tuyaux utiles !

In Deutschland ist die Durchführung von Praktika gang und gebe und im Gegensatz zu anderen Ländern weiß hier jeder, was es bedeutet, ein Praktikum zu absolvieren. Aus diesem Grund ist es auch relativ leicht, eine passende Stelle zu finden. Ein paar Dinge solltest du allerdings trotzdem beachten.

Als ersten Schritt solltest du dir überlegen, ob du dein Praktikum selbst suchen möchtest oder ob du dich an eine Praktikumsvermittlung wendest. Wenn du dich selbst auf die Suche nach einer geeigneten Stelle begibst, kannst du dich in Zeitungen und Zeitschriften nach Anzeigen umsehen oder eine Praktikumsbörse im Internet zu Hilfe ziehen. Vermittleragenturen haben den Vorteil, dass sie an bereits bestehende Kontakte mit Firmen anknüpfen können. Da sie schon über lange Jahre hinweg mit den Firmen zusammenarbeiten, kommen sie auch leichter an entsprechende Praktikumsstellen heran. Allerdings verlangen die Agenturen für die Vermittlung in ein Praktikum Geld und können den Erfolg auch nicht immer garantieren. Da es in Deutschland wirklich viele Praktikumsplätze gibt, empfehlen wir dir, lieber selbst auf die Suche zu gehen und auf die Vermittlung durch eine Agentur zu verzichten. Internetadressen mit Praktikumsangeboten findest du in der Linkliste am Ende dieses Artikels.


Etwas Verwirrung können die verschiedenen Bezeichnungen beziehungsweise die verschiedenen Arten von Praktika stiften. So spricht man zum Beispiel oft auch von einer Hospitanz, einem Praxissemester oder ähnlichem. Deswegen geben wir dir jetzt erst einmal eine kurze Übersicht, über die verschiedenen Praktikumsarten. Schüler absolvieren in der neunten (Realschule) bzw. in der zwölften Klasse (Gymnasium) oft ein so genanntes Schülerpraktikum, das meist zwei bis vier Wochen dauert und bei der Berufswahl helfen soll. Bei der Vermittlung in die Betriebe ist oft die Schule behilflich. Manche Schüler machen freiwillig noch ein Schnupperpraktikum, das nur wenige Tage dauert und einen allerersten Eindruck vom Berufsalltag vermitteln soll. Studenten absolvieren in der Regel freiwillig studienbegleitende Praktika, die mehrere Monate dauern und bei denen die Studenten schon weitestgehend eigenverantwortlich in die anfallenden Arbeiten eingebunden werden. Manche Studienfächer schreiben auch Pflichtpraktika vor, bei denen man dann von einem Vor- oder Fachpraktikum spricht. Studenten einer Fachhochschule müssen Praxissemester einlegen, das heißt sie verbringen ein ganzes Semester ihrer Studienzeit in einem Betrieb, um neben der Theorie des Studiums auch eine praktische Ausbildung zu erhalten. In manchen Ausbildungsberufen muss der Azubi zur Anerkennung seines Abschlusses ein Anerkennungspraktikum machen, das meistens ein Jahr geht. Zu guter Letzt gibt es noch die Traineestellen, die genau auf einen Betrieb, etc. zugeschnitten sind und sich an Absolventen einer Hochschule richten. Diese Traineestellen sollen den Übergang ins Berufsleben nach dem Studium gewährleisten und dauern 12 bis 18 Monate. Das Wort Hospitanz ist lediglich ein Synonym für Praktikum, manche Unternehmen unterscheiden die beiden Worte aber in ihrem Betrieb nach einer eigenen Definition.

Wenn du ein passendes Praktikumsangebot gefunden hast kommt als nächstes die Bewerbung. Eine deutsche Bewerbung unterscheidet sich in manchen Punkten von einer französischen. Generell besteht eine Bewerbung in Deutschland immer aus einem Anschreiben, einem Lebenslauf mit Foto und deinen bisherigen Schul- und Arbeitszeugnissen beziehungsweise Zertifikaten über Sprachkurse und ähnliches. Tipps, wie eine gute Bewerbung in Deutschland auszusehen hat findest du unter: www.bewerbung-tipps.com. Dort kannst du dir auch Muster für Bewerbungen runterladen und anschauen.

Wenn deine Bewerbung erfolgreich war, dann musst du deinen Aufenthalt in Deutschland vorbereiten. Um ein Zimmer zu finden, kannst du dich entweder vor Ort an den Universitäten umschauen, ob es Aushänge gibt, oder in Zeitungen nach Wohnungsangeboten schauen.

Darüber hinaus gibt es auch im Internet Wohnungsvermittlungen, die du in der Linkliste findest. Wohngemeinschaften  die sogenannten WGs  sind in Deutschland allgemein so üblich und sehr gerne wählen die Deutschen französische Studenten als Mitbewohner aus!  Dann ist es wichtig, dass du dir eine Krankenversicherung für deine Zeit in Deutschland besorgst. Wenn du eine Europäische Krankenversicherungskarte besitzt, dann bist du damit ausreichend krankenversichert. Ansonsten kannst du eine Auslandskrankenversicherung abschließen. Am besten erkundigst du dich in diesem Fall noch einmal bei deiner Krankenkasse zu Hause. Um die Bedingungen deines Praktikums festzuhalten, musst du dir auf jeden Fall einen Praktikumsvertrag geben lassen. In diesem Vertrag sollte vermerkt sein, wie lange dein Praktikum dauert, ob es bezahlt wird und wie hoch die Bezahlung ist.

Leider werden viele Praktika nicht bezahlt, doch auch in diesen Fällen kannst du eventuell eine Förderung in Form von Stipendien bekommen. So kann man Unterstützung bei den Reisekosten oder bei der Finanzierung der Wohnung bekommen.

Nach Abschluss deines Praktikums ist es noch wichtig, dass du dir ein Praktikumszeugnis geben lässt, in dem beschrieben wird, welchen Tätigkeiten du nachgegangen bist und das eine Beurteilung deiner Arbeit enthält. Mit diesem Zeugnis hast du etwas in der Hand, das du bei zukünftigen Bewerbungen mit vor weisen kannst. Und nun wünschen wir dir viel Vergnügen und Erfolg bei deinem Praktikum in Deutschland!

En Allemagne, les stages sont monnaie courante et, contrairement à d’autres pays, tout le monde sait ce que faire un stage signifie et ce qu’une telle expérience apporte. Pour cette raison, il est relativement facile de trouver un stage. Mais il y a tout de même quelques petites choses auxquelles il faut faire attention.

Tout d’abord, tu dois te demander si tu veux chercher seul ton stage ou si tu préfères t’adresser à une structure de placement intermédiaire. Si tu décides de mener toi-même tes recherches, tu peux regarder les annonces dans les journaux et magazines ou utiliser les bourses de stages sur Internet. L’avantage des agences de placement, c’est qu’elles disposent de bases de données et peuvent te mettre en contact rapidement avec les entreprises partenaires. Comme elles travaillent déjà depuis plusieurs années avec ces entreprises, elles savent également quels sont les stages les plus intéressants et les plus adaptés au profil du candidat.  Mais ce service est payant, et sans garantie de succès. Il y a en Allemagne beaucoup de places de stage ; nous te conseillons donc plutôt de faire toi-même tes recherches et de renoncer à passer par une agence. Tu peux trouver des adresses de sites Internet proposant des offres de stages dans la liste de liens à la fin de l’article.

Il y a en Allemagne différents types de stage, et il n’est pas toujours facile de les distinguer... Entre Hospitanz et Praxissemester, on est un peu perdu... Voici donc une vue d’ensemble des différents types de stages: Les élèves de 9e (en Realschule) ou de 12e classe (au Gymnasium) font souvent ce que l’on appelle un Schülerpraktikum, équivalent de notre stage en collège. Il s’agit d’un stage de deux à quatre semaines, censé aider à choisir son futur métier. Ce sont le plus souvent les écoles qui aident à trouver ces stages. Certains élèves peuvent également, s’ils le souhaitent, faire un Schnupperpraktikum, stage d’initiation, qui ne dure que quelques jours et donne un premier aperçu du quotidien d’un travailleur. La plupart des étudiants effectuent des stages d’études (studienbegleitende Praktika) qui durent plusieurs mois et au cours desquels les étudiants sont amenés à prendre un peu plus de responsabilités. Certains cursus prévoient un stage obligatoire, appelé, selon les cas, Vorpraktikum ou Fachpraktikum. Les élèves des Fachhochschulen doivent faire Praxissemester: ils passent un semestre entier dans une entreprise pour mettre en pratique les connaissances « théoriques » acquises durant leurs études. Dans certains cursus professionnels, l’apprenti doit faire un Anerkennungspraktikum, stage d’un an qui valide son diplôme de fin d’études. Et enfin, il y a les Traineestellen, stages pour jeunes diplômés. Ils durent de 12 à 18 mois et permettent de faire la transition entre études et vie active. Le mot Hospitanz est la plupart du temps synonyme de Praktikum, même si certaines entreprises différencient ces deux types de stage, selon des définitions qui leur sont propres.

Une fois l’offre de stage trouvée, place à la candidature. Une candidature «à l’allemande» se différencie sur plusieurs points d’une candidature «à la française».
La plupart du temps, un dossier de candidature en Allemagne se compose d’une lettre, d’un CV avec photo, des bulletins de note et diplômes, ainsi que d’attestations de stages et/ou de certificats attestant de tes compétences en langues étrangères. Pour savoir à quoi ressemble une bonne candidature en Allemagne, regarde sur www.bewerbung-tipps.com. Tu peux même y télécharger des modèles de candidatures.

Si ta candidature est acceptée, il te faut ensuite préparer ton séjour en Allemagne. Pour trouver une chambre, tu peux soit te renseigner sur place auprès des universités qui proposent parfois des chambres universitaires, soit regarder les annonces immobilières dans les journaux. Internet est également un bon moyen de trouver un logement ; regarde les liens proposés ci-dessous ! La colocation les fameuses WGs est monnaie courante en Allemagne et les Allemands choisissent d’ailleurs très volontiers des étudiants français comme colocataires ! Ensuite, il est important que tu t’occupes de ton assurance maladie le temps de ton séjour en Allemagne. Si tu possèdes une carte européenne d’assurance maladie, tu es alors suffisamment couvert. Sinon, tu peux contracter une assurance maladie pour l’étranger. Le plus simple est que tu te renseignes auprès de ta caisse d’assurance.

Pour fixer les conditions de ton stage, il est important que tu signes un contrat de stage. Ce contrat établira la durée du stage, et précisera si ce dernier est rémunéré, et si c’est le cas, le montant de ladite rémunération.

Malheureusement, beaucoup de stages ne sont pas payés. Mais, tu as toujours la possibilité d’obtenir une aide sous forme de bourse(s). Tu peux ainsi recevoir un dédommagement pour tes frais de voyage et/ou pour ton loyer.

A la fin de ton stage, il est important que tu obtiennes une attestation de stage, dans laquelle ton « maître de stage » décrira les missions que tu as remplies et donnera son appréciation. Cette attestation pourra te servir lors de tes futures candidatures.


Et maintenant nous te souhaitons beaucoup de plaisir et de succès pour ton stage en Allemagne !