Die Jury – Verschiedene Perspektiven für einen besonderen Blick
Mit der Verleihung von Dialogue en perspective möchte das DFJW die Entdeckung des deutschen Kinos auch über die Landesgrenzen hinaus ermöglichen und gleichzeitig jungen europäischen Filmliebhabern eine Plattform zum kulturellen Austausch bieten. In einer öffentlichen Ausschreibung konnten sich Filmfreunde unter 30 Jahren als Jurymitglied für Dialogue en perspective bewerben. Einzige Voraussetzungen: die Teilnehmer mussten gute Französisch- bzw. Deutschkenntnisse vorweisen und mit einer packenden Film-Rezension überzeugen. Es reichte folglich nicht, nebenbei begeisterter Kinogänger zu sein, um bei der Suche nach neuen Talenten mitzumischen. Die sieben Teilnehmer, die für zehn Tage inklusive Anreise und Unterkunft zum interkulturellen Austausch auf die Berlinale eingeladen wurden, erwiesen sich als wahre Kenner. Als junge Regieassistenten, Übersetzer und Filmstudenten haben sie alle bereits ihre ersten Schritte in der Film- und Medienbranche gemacht. „Die Juroren stehen noch nicht mitten im Filmgeschäft, interessieren sich aber sehr dafür und haben daher einen ganz eigen Blick auf die Filme. Dadurch bekommt der Preis eine ganz besondere Qualität,“ erklärte Alfred Holighaus, der bis 2010 Leiter der Sektion Perspektive Deutsches Kino war. Zum ersten Mal brachte dieses Jahr auch ein Jurymitglied aus einem Drittland seine Perspektive in den Dialog mit ein. Die Wahl fiel auf eine junge Kulturmittlerin aus Sarajewo.







