Zu den bekanntesten Sporttauchverbänden zählen die amerikanische Professional Association of Diving Instructors (PADI) sowie die 1959 in Monaco gegründete Confédération Mondiale des Activités Subaquatiques (CMAS), zu deren Gründungsländern Deutschland und Frankreich gehören. Heute ist die CMAS in über 100 Ländern anerkannt. Eine Untergruppe ist der Verband Deutscher Sporttaucher e.V. (VDST), der sich an den Normen und Ausbildungsvorschriften der CMAS orientiert. Wer also im Urlaub einen Tauchschein machen oder einmal Schnuppertauchen möchte, sollte darauf achten, dass der Tauchclub zum Beispiel entweder PADI, CMAS oder NAUI (National Association of Underwater Instructors) angehört. Es ist hierbei nicht nötig, sich gleich die kostspielige Ausrüstung zuzulegen: Jeder seriöse Tauchclub verleiht gutes und stets gewartetes Material an seine Kunden. Doch was ist, wenn der Tauchlehrer, auf Französisch moniteur, nicht meine Muttersprache spricht? Natürlich ist es leichter, wenn man bei seinen ersten Tauchgängen die ungewohnten Handgriffe nicht auch noch in der Fremdsprache benennen muss, doch zum einen gibt es meist einen Tauchlehrer, der Deutsch oder Französisch spricht, und zum anderen ist die „Sprache“ der Taucher weltweit verständlich: Die Verständigung unter Wasser erfolgt mittels Handzeichen, die international gebräuchlich sind. Jeder Taucher muss sie beherrschen, um dem Partner, seinem buddy, anzeigen zu können, wenn zum Beispiel etwas nicht in Ordnung ist. Taucher, die ihrem buddy ein Zeichen machen, verstehen dies als Aufforderung oder als Frage. Sie erwarten von ihm immer eine Reaktion oder eine Bestätigung. Die CMAS schreibt acht Zeichen als bindend vor: Ok-Zeichen, Auftauchen, Abtauchen, 'Irgendetwas stimmt nicht', 'Ich habe keine Luft mehr', 'Ich habe meine Reserve gezogen', Notfall, Essoufflement (Atemnot), 'Halt!'.
Ein wichtiger Aspekt des Sporttauchens ist der Umweltschutz. Dieser beginnt mit dem Einstieg in das Gewässer, der über befestigte Wege erfolgen sollte, um den Uferbereich so gut wie möglich zu schonen. Die Einstiegs- und Ausstiegsstelle sollte die gleiche sein. Während des Tauchgangs ist eine Aufwirbelung des Bodensediments zu vermeiden. Dies kann passieren, wenn man mit den Flossen den Boden berührt und ihn aufwirbelt. Die Sedimente setzen sich auf den Wasserpflanzen ab und können diese schädigen. Auch sind viele Korallen und andere Pflanzen sehr empfindlich gegen Flossentritte. Harpunieren, Füttern und Anfassen von Fischen und anderen Tieren stellen einen großen Eingriff in die Lebensgemeinschaft dar; Taucher sollten daher das Harpunieren von Meerestieren unbedingt unterlassen. Die goldene Regel der Sporttaucher lautet daher: Take nothing but pictures, leave nothing but bubbles, waste nothing but time (Mache nichts als Bilder, hinterlasse nichts als Blasen, verschwende nichts als Zeit).
Wer diese Grundregeln beachtet, kann das „große Blau“ unbeschwert genießen!











