


GEOCACHING
GEOCACHING - LA CHASSE AU TRÉSOR MODERNE POUR GRANDS ET PETITS
Fast jeder hat als Kind gerne Schnitzeljagd gespielt, bei der man Sägespänen im Wald, Kreidepfeilen auf der Straße oder Bändern in Bäumen folgen musste, um am Ende den Schatz zu finden. Im Zeitalter des Internets und der GPS-Daten gibt es nun auch die moderne Form der Schnitzeljagd beziehungsweise Schatzsuche: das Geocaching.
Qui n’a pas aimé, enfant, les jeux de piste où il fallait suivre des traces de sciures de bois dans la forêt, des flèches dessinées à la craie dans la rue ou des rubans dans les arbres pour arriver jusqu’au trésor ? A l’heure d'internet et des GPS, il existe aujourd’hui également une version moderne du jeu de piste ou de la chasse au trésor : le geocaching.

Der Ausdruck „Geocaching“ setzt sich zusammen aus dem griechischen Wort geo, „Erde“, und dem englischen Wort cache, „geheimes Lager“, oder auch aus dem Verb to cache, „verstecken“. Kurz gesagt geht es darum, einen Gegenstand aufzuspüren und sich in das Logbuch im Versteck einzutragen. Ein weiteres Ziel ist, die Suchenden an besonders schöne Orte wie Aussichtspunkte, interessante und historische Bauwerke oder in die wilde Natur zu führen.
Verschieden große „Caches“ verbergen unterschiedliche Schätze
Ein Cache besteht meist aus einem wasserdichten, verschließbaren Behälter unterschiedlicher Größe: Die Formate reichen von einem winzigen Behälter mit weniger als einem Zentimeter Durchmesser (ein sogenannter „Nano“-Cache) über eine Fotofilmdose („Micro“-Cache), einer normalen Plastikdose mit einem Volumen von ca. einem Liter („Small“) bis hin zu größeren („Regular“) und sehr großen Boxen („Large“), wie beispielsweise ein vergrabener Eimer oder Ähnliches. Neben den Logbüchern mit den Unterschriften befinden sich in den Caches kleine Geschenke, zum Beispiel Figuren aus Überraschungseiern, Dekorationsartikel oder praktische Gegenstände wie kleine LED-Taschenlampen. Grundsätzlich gilt: Immer gleich- oder höherwertig tauschen und keine Lebensmittel in den Caches verstecken! Hat man einen Cache gefunden, so sollte man sich nicht nur in das Logbuch im Versteck selbst, sondern auch in das entsprechende Internetlogbuch eintragen. Die bekannteste Seite ist das internationale Internetportal geocaching.com, das auch auf die nationalen Seiten verweist und anhand virtueller Landkarten anzeigt, wo Caches versteckt sind.
Achtung, Muggel! Beim Geocaching sollte man immer darauf achten, nicht von den „Muggeln“ erwischt zu werden. Wie bei Harry Potter handelt es sich auch hier um „normale Menschen“, die keine Schatzsucher sind und den Cache eventuell unbewusst zerstören könnten.
Für Anfänger und Profis: die Schwierigkeitsstufen
Jeder, ob jung oder alt, Anfänger oder Profi, kann auf Schatzsuche gehen, denn das Geocaching ist in verschiedene Kategorien eingeteilt: Um die „Traditional Caches“ zu finden, werden lediglich die GPS-Koordinaten der Stelle, wo der Cache versteckt ist, benötigt. Idealerweise ist dies ein besonderer Ort, etwa eine alte Kirche, ein Naturdenkmal, ein schöner Brunnen oder ein Aussichtspunkt. Etwas schwieriger wird es bei einem „Multi-Cache“: Hier bekommt man die Koordinaten für den Start einer Tour und muss mehrere Stationen („Stages“) absolvieren, um zum Versteck zu gelangen. An den einzelnen Stationen sind Hinweise versteckt, denen man folgen muss, um weiterzukommen. Erfahrene „Geocacher“ machen sich auf die Suche nach „Mystery Caches“, bei denen zunächst ein Rätsel gelöst werden muss, bevor mit der Suche begonnen werden kann. Manche Caches sind nur bei Nacht zu finden („Nachtcaches“), da hier zum Beispiel Reflektoren und aufleuchtende Buchstaben an Bäumen angebracht sind. Andere verlangen ein besonderes Equipment wie etwa eine Bergsteiger- oder Schnorchelausrüstung.
Wenn einer eine Reise tut...: die „Trackables“
In manchen Caches sind „Trackables“ (von Englisch trackable, „verfolgbar“) versteckt. Dies sind meistens kleine Gegenstände, die von „Geocachern“ von einem Cache zum nächsten transportiert werden. Der dabei zurückgelegte Weg wird im Internet notiert. Diese „Trackables“, meist „Travel Bug“ genannt (von Englisch bitten by the travel bug, „vom Reisefieber gepackt“), werden von ihren Besitzern mit einem „Dog Tag“ - einer Metallhundemarke – versehen, d.h. mit einer sechsstelligen Kennzahl, anhand derer der Weg des „Trackables“ nachverfolgt werden kann. Als Beispiel: Der kleine Homer Simpson-Schlüsselanhänger eines Bekannten begann seinen Weg im Schwarzwald und hält sich nach einer 9000 Kilometer langen Reise derzeit im sonnigen Kalifornien auf!
Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt: Der „Stonerose-Nachtcache“ in der Vauban-Festungsanlage Neuf-Brisach und der Cache „Grenzenlos oder die Deutsch-französische Freundschaft“
Die verschiedenen Caches tragen fantasievolle Namen wie etwa „Wer wird Millionär?“, „Schatz am Altrhein“ oder „Diebespfad“. Klickt man auf die virtuellen Geocaching-Karten im Internet, so bekommt man den Eindruck, dass ganz Europa mit Caches übersät ist! Interessant wird es, wenn einer Schnitzeljagd eine besondere Bedeutung zuteil wird: „Grenzenlos oder die Deutsch-französische Freundschaft“ etwa beginnt mit folgenden Sätzen: „Früher war der Rhein die trennende Grenze, heute verbindet er die beiden Länder Deutschland und Frankreich. Der gesuchte Ort befindet sich in Frankreich.... […]. Er wurde 1709 von Soldaten aus dem Spanischen Erbfolgekrieg gegründet. Man spielt dort Rugby. Er liegt 215 m ü.M. … Finde den Ort und suche das Rathaus und das Wappen an der Wand.“
Ein ganz besonderer Schatz verbirgt sich in der einst von Vauban errichteten Festungsanlage Neuf-Brisac im Elsass, die zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt wurde. Nur den erfahrensten Schatzsuchern gelingt es, den „Stonerose-Nachtcache“ zu finden. Um das Rätsel zu knacken, werden neben der Ausrüstung (Seile, etc.) Kleider zum Wechseln, Schwindelfreiheit und viel Geduld verlangt. Hinzu kommt, dass hier nicht über GPS, sondern über Gradmesser und Lineal auf extra bereit gestellten Karten navigiert wird. Nicht umsonst ist dieser Cache mit der höchsten Schwierigkeitsstufe (5 von 5 Punkten) gekennzeichnet. Aber mehr wird nicht verraten!
Achtung: Geocaching ist ansteckend!
Wie ansteckend Geocaching ist, beweisen unter anderem auch die Statistiken der Homepage geocaching.de: Allein auf dieser deutschen Internetseite sind 48.370 versteckte Geocaches notiert und 575.000 Logeinträge vermerkt! Warum also nicht mal eine Schatzsuche vorschlagen, um den sonntäglichen Spaziergang etwas spannender zu gestalten?
L'expression « geocaching » est composée du mot grec geo signifiant « terre » et du mot anglais cache, « dépôt secret » ou encore du verbe to cache, « cacher ». En bref, il s'agit de trouver un objet et de s'inscrire sur le registre dans la cachette. Un autre objectif majeur est de guider le chercheur vers des sites d'une beauté exceptionnelle – des points de vue, des édifices historiques intéressants, des paysages naturels sauvages.
Les « cachettes » de tailles variables cachent des trésors variés
La plupart du temps, une cachette est un bac imperméable de taille variable: les formats vont d'un bac minuscule d'un diamètre de moins d'un centimètre (appelé « nano-cachette »), à une boite de pellicule photo (micro-cachette), une boîte en plastique classique d'un volume d'environ un litre (small/petit) jusqu'à des box plus grands (regular/normal) et très grands (large), par exemple un seau enfoui ou quelque chose de semblable. En plus des calepins avec les signatures, on trouve dans les cachettes de petits cadeaux, par exemple des figurines de Kinder Surprise, des objets décoratifs ou pratiques comme des lampes de poche LED. En principe, il faut échanger des objets de valeur égale ou supérieure et ne jamais cacher des denrées comestibles! Une fois la cachette trouvée, on doit d’une part s'inscrire sur le carnet qui s’y trouve et d’autre part dans le logbook correspondant sur internet. Le site le plus connu est le portail international www.geocaching.com qui relie les sites nationaux et indique où se trouvent les cachettes grâce à des cartes virtuelles.
Attention aux moldus! Lorsque l’on joue au geocaching, il faut toujours faire attention à ne pas être surpris par des « moldus ». Comme chez Harry Potter, il s'agit ici de « gens normaux » n'étant pas des geocacheurs qui pourraient inconsciemment détruire la cachette.
Pour débutants et pros: plusieurs niveaux de difficulté
Chacun, indépendamment de son âge et de son niveau d'expérience, peut partir à la chasse au trésor, car le geocaching est divisé en différentes catégories: afin de trouver les cachettes traditionnelles (« traditional caches »), on a juste besoin des coordonnées GPS de l'endroit où est camouflée la cachette. Dans l'idéal, c'est un lieu exceptionnel - par exemple une vieille église, un monument naturel, une belle fontaine ou un point de vue. Il est cependant plus difficile de trouver une cachette multiple (« multi cache »): on obtient les coordonnées pour commencer un tour et il faut franchir plusieurs étapes (stages) afin d'arriver à la cachette. A chaque étape sont cachés des indices qu'il faut suivre afin de pouvoir avancer. Les geocacheurs expérimentés se mettent à la recherche des cachettes mystères (« mystery caches »): il faut d'abord résoudre l'énigme avant de pouvoir commencer la quête. Quelques cachettes peuvent être trouvées la nuit uniquement (cachette de nuit), car des réflecteurs ou des lettres clignotantes ont par exemple été fixés aux arbres. D’autres nécessitent un équipement spécifique tels qu'un équipement d'alpinisme ou de snorkeling.
Heureux qui, comme Ulysse...: les trackables
Parfois, on trouve des « trackables » (de l'anglais trackable, « persécutable ») dans les cachettes. En général, il s'agit de petits objets transportés de cachette en cachette par les geocacheurs. Le chemin parcouru est noté sur internet. Ces trackables nommés en général « travel bug » (de l'anglais bitten by the travel bug, « gagné par la fièvre de départ ») sont équipés d'un « dog tag » - d'un collier d'identification avec un numéro à six chiffres, grâce auquel le voyage du trackable peut être suivi. Exemple: Le petit porte-clés en forme de Homer Simpson d'un ami a commencé son voyage dans la Forêt Noire et il se trouve en ce moment au soleil de la Californie - après un trajet de 9000 kilomètres!
Carte-blanche pour la fantaisie : La cachette de nuit « Stonerose » dans la fortification Neuf-Brisac de Vauban et la cachette « Sans frontières ou amitié franco-allemande »
Les différentes cachettes portent des noms plein d'imagination tels que : « Qui veut gagner des millions? », « Le trésor au vieux Rhin » ou « Le sentier des voleurs ». En cliquant sur les cartes virtuelles du geocaching sur internet, on a l'impression que toute l'Europe est parsemée de cachettes! Lorsqu’un jeu de piste obtient une signification, cela devient vraiment intéressant: « Sans frontières ou amitié franco-allemande » commence par les phrases suivantes: « Le Rhin était autrefois la frontière qui séparait; aujourd'hui il relie les deux pays que sont l'Allemagne et la France. Le lieu recherché est en France... […] Le village a été fondé en 1709 par des soldats de la guerre de succession espagnole. On y joue au rugby. Alt 215 m. NN … Trouve l'endroit, cherche la mairie et le blason sur son mur. »
Un trésor très particulier est caché dans la fortification de Neuf-Brisac construite par Vauban et nommée patrimoine culturel mondial de l'UNESCO. Seuls les chercheurs de trésor les plus expérimentés réussissent à trouver la cachette de nuit « Stonerose » . Afin de résoudre l'énigme, sont demandés un équipement spécifique (des cordes...), des vêtements de rechange, beaucoup de patience, et surtout, il ne faut pas avoir le vertige. D'ailleurs, on ne navigue pas à l’aide d’un GPS mais à l'aide de graphomètres et de règles sur des cartes spécialement mises à disposition. Il y a donc bien une raison au fait que cette cachette est l’une des plus difficiles à trouver (niveau de difficulté le plus haut - 5/5 niveaux possibles). Mais nous ne dévoilerons pas plus d’informations!
Attention: le geocaching est contagieux!
Les statistiques du site geocaching.de prouvent que le geocaching est vraiment très contagieux : rien que sur ce site allemand, 48.370 caches sont notées et 575.000 inscriptions dans les « logbooks » ont été enregistrées! Alors, pourquoi ne pas proposer une chasse au trésor afin de rendre la promenade du dimanche un peu plus intéressante?
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